Distelfalter
Distelfalter züchten – Aufzucht, Lebenszyklus und Einsatz im Unterricht

Metamorphose des Distelfalters bestaunen
Der Distelfalter ist ein Schmetterling, der sich durch seine bunte Färbung sowie seine Reiselust auszeichnet. Zwar stammt dieser Wanderfalter ursprünglich aus den warmen Gebieten Nordafrikas, doch man trifft ihn nahezu überall auf der Welt an. Wie bei seinen Artgenossen umfasst die Metamorphose des Distelfalters vier Stadien: Ei, Raupe, Puppe, Falter. Wer Distelfalter selbst züchtet, kann zusehen, wie sich diese Verwandlung vollzieht.


Distelfalteraufzucht
Distelfalter selber züchten: Geht das einfach so? Tatsächlich eignet sich der Distelfalter hervorragend dafür. Innerhalb weniger Wochen entwickeln sich aus den flauschigen kleinen Distelfalterraupen wunderschöne Schmetterlinge. Die kleinen Distelfalterraupen benötigen dafür nur Futter, Ruhe und eine angemessen warme Umgebungstemperatur. Kinder und Erwachsene können durch eine eigene Aufzucht die faszinierende Entwicklung des Distelfalters hautnah erleben – im Kindergarten, in der Schule oder auch zu Hause.
Lebenszyklus des Distelfalters: Vom Ei zum Schmetterling
Der Lebenszyklus des Distelfalters umfasst die Stadien Ei, Raupe, Puppe und Falter. Auf Futterpflanzenblättern – hierzulande typischerweise Disteln – legen Distelfalterweibchen einzelne hellblaue Eier ab. Je nach Temperatur kann es wenige Tage oder auch bis zu zwei Wochen dauern, bis die Raupe aus dem Ei schlüpft.
Distelfalterraupen sind bräunlich und tragen auf jedem ihrer 14 Körpersegmente einen Dornenring. Sie ernähren sich vorwiegend von Disteln und anderen Korbblütlern, doch insgesamt gibt es über 300 Pflanzenarten, die dem Distelfalter als Futter dienen. Nach mehrmaligem Häuten erreichen die Distelfalterraupen eine Länge von ungefähr vier Zentimetern. Bis zur Verpuppung vergehen in der Regel 25 bis 30 Tage.
Distelfalter verpuppen sich an einem dunklen, trockenen Plätzchen, gerne an einem Blatt. Sie bilden Stürzpuppen, baumeln also von der Unterlage herunter. Die Puppe selbst hat eine goldbraune Farbe und eine Länge von 2 bis 2,5 Zentimetern.
Der Falter schlüpft nach ungefähr 10 Tagen aus der Puppe. An diesem Höhepunkt der Metamorphose befreit sich ein wunderschöner Distelfalter mit einer Flügelspannweite von 4 bis 6 Zentimetern. Orange, schwarz, gelb, weiß: Dieser hübsche Schmetterling ist farbenfroh und wird im Englischen deshalb auch Painted Lady genannt.




Der Distelfalter: Immer der Sonne nach
Der Distelfalter gehört zu den Wanderfaltern. Er ist in subtropischen Gebieten, insbesondere im nördlichen Afrika, beheimatet, unternimmt aber im Frühjahr eine lange Reise zu uns nach Europa. Hier kommt er zwischen Mai und Juli an und orientiert sich dabei am Sonnenlicht.
Die Zahl der hier einfliegenden Distelfalter ist nicht jedes Jahr gleich. Unter anderem endet für viele der Schmetterlinge die Reise wetterbedingt über den Alpen, denn der Distelfalter verträgt keinen Frost.
Es kommen zwei neue Distelfaltergenerationen in unseren Breitengraden zur Welt, die entsprechend zwischen Juli und August sowie zwischen September und Oktober durch unsere Lüfte fliegen. Insgesamt leben Distelfalter nur wenige Wochen.
Distelfalter im Unterricht züchten

Naturbegeisterte jeden Alters können den Lebenszyklus des Distelfalters mitverfolgen. Insbesondere können Schüler:innen und Kinder im Kindergartenalter Distelfalter aufziehen und die Metamorphose bestaunen. Die schnelle Entwicklung des Distelfalters macht ihn perfekt für ein kurzweiliges und spannendes Lernerlebnis. So kommt die Natur direkt ins Klassenzimmer.
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Häufige Fragen zur Distelfalterzucht
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Vom Ei bis zum fertigen Distelfalter vergehen nur wenige Wochen. Die genaue Dauer ist jedoch temperaturabhängig, wobei wärmere Temperaturen die Entwicklung begünstigen. Bei 24° C vergehen vom Raupenstadium bis zum Schlüpfen aus der Puppe ungefähr drei Wochen. Erwachsene Distelfalter leben anschließend einige Wochen.
Wie bei anderen Schmetterlingen auch besteht die Metamorphose des Distelfalters aus vier Stadien: Ei, Raupe, Puppe und Falter.
Mit den Distelfalter-Kits von Carolina Science kann man ganz einfach Distelfalter selber züchten. Binnen weniger Wochen entwickeln sich aus den Distelfalterraupen wunderschöne, bunte Schmetterlinge.
Futter, Ruhe und angemessene Wärme sind in der Distelfalterzucht besonders wichtig. Distelfalterraupen benötigen viel Nahrung, insbesondere Disteln, um ordentlich wachsen zu können. In der Puppenphase müssen die Distelfalter in Ruhe gelassen werden, damit sie schlüpfen. Eine konstant gehaltene Umgebungstemperatur von ca. 24° C begünstigt schnelleres Schlüpfen.
Naturbegeisterte jeden Alters können Distelfalter aufziehen.
Ja! Insbesondere für Kindergärten und Schulklassen bietet die Distelfalterzucht eine spannende Möglichkeit, den Lernprozess zu beleben.
Distelfalter mögen Wärme und vertragen keinen Frost. Um die selbst gezüchteten Distelfalter auch sicher freilassen zu können, sollte zwischen Frühling und Spätsommer mit der Distelfalterzucht begonnen werden.
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